Ernährungsberatung für Hunde

Futter ist mehr als eine Mahlzeit am Tag: Es entscheidet mit darüber, wie ein Hund läuft, wie viel Muskulatur er aufbaut und wie gut er durch eine Reha kommt. Agnessa Shala berät seit 2013 Hundehalter in Ernährungsfragen – seit 2019 zusätzlich als HerbaVet- und HerbaBarf-Beraterin.

Die Beratung findet in unserer Praxis in Rheine-Mesum statt und dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Am Ende steht kein allgemeiner Rat, sondern eine Rechnung, die zu Ihrem Hund passt: mit Futtermenge, Nährstoffen und einer Ration, die Sie im Alltag tatsächlich umsetzen können.

  • Dauer ca. 45–60 Minuten
  • Kosten 90 € pro Beratung
  • BARF-Plan 59 € inkl. 4 Wochen Betreuung
  • Ort Alte Bahnhofstraße 38, 48432 Rheine
  • Termin online buchen oder telefonisch

Was in der Beratung passiert

Anamnesegespräch

Alter, Gewicht, Aktivität, Vorerkrankungen, bisheriges Futter

Wunschfütterung

Was Sie füttern möchten – Trocken, Nass, gekocht oder roh

Berechnung

Energie- und Nährstoffbedarf im Vergleich zur aktuellen Ration

Neue Ration

Konkrete Mengen, passend zu Ihrem Alltag und Budget

BARF-Plan

Auf Wunsch als ausführlicher Plan mit 4 Wochen Betreuung

Kontrolle

Gewicht und Entwicklung beim nächsten Termin prüfen

So läuft ein Termin ab

1

Anamnese

Wir sprechen über Ihren Hund: Alter, Gewicht, Bewegung, Krankengeschichte und das, was bisher im Napf landet. Bringen Sie gern Futteretikett, Futterprobe oder vorhandene Blutwerte mit.

2

Berechnung

Aus den Angaben rechnen wir den Bedarf und vergleichen ihn mit der aktuellen Fütterung. Oft zeigt sich hier schon, wo Energie, Eiweiß oder Mineralstoffe nicht zusammenpassen.

3

Plan

Sie bekommen eine konkrete Ration mit Mengen und Angaben zur Zubereitung – keine Liste mit Verboten, sondern etwas, das Sie morgen umsetzen können.

Wann sich eine Beratung lohnt

Ihr Hund ist zu schwer oder hat über die Jahre zugelegt
Sie möchten auf ein anderes Futter oder auf BARF umstellen
Junghund im Wachstum – falsche Mengen wirken sich lange aus
Senior mit verändertem Bedarf und weniger Bewegung
Sport- und Arbeitshund mit hohem Energieumsatz
Ihr Hund frisst schlecht oder reagiert auf bestimmte Sorten
Ernährungsberatung ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei Allergien, Nieren- oder Lebererkrankungen und akuten Beschwerden gehört Ihr Hund zuerst in tierärztliche Behandlung – wir stimmen die Fütterung dann mit der Praxis ab.

Wer berät

Agnessa Shala ist Tierphysiotherapeutin für Hund und Pferd (Döpfer Akademie Rheine) und seit 2013 Ernährungsberaterin für Hunde. Seit 2019 ist sie zusätzlich HerbaVet- und HerbaBarf-Beraterin. Ihre Ausbildung im Zoofachhandel und Fortbildungen zu Lebensmittelsicherheit (HACCP) und Fütterung von Hund und Katze gehören zu dem, was in die Beratung einfließt.

In der Praxis arbeitet sie mit Physiotherapie und Ernährung zusammen: Ein Hund mit Arthrose braucht eine andere Ration als ein Hund im Muskelaufbau – und beides lässt sich gemeinsam planen.

Häufige Fragen zur Ernährungsberatung

Was kostet die Ernährungsberatung?

Die Beratung kostet 90 € und dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Ein BARF-Plan kostet zusätzlich 59 €, inklusive vier Wochen Betreuung – er setzt eine vorherige Beratung voraus.

Muss ich Unterlagen mitbringen?

Hilfreich sind das Etikett des aktuellen Futters, eine ungefähre Angabe der täglichen Menge und – falls vorhanden – Blutwerte oder Befunde. Wenn Sie roh füttern, notieren Sie bitte, was bisher im Napf war.

Ist BARF automatisch besser?

Nein. Rohe Fütterung kann sinnvoll sein, ist aber kein Selbstläufer – Nährstoffe müssen auch dort berechnet werden. Wir rechnen beide Varianten durch und sagen Ihnen, welche zu Ihrem Hund und Ihrem Alltag passt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Nein, die Ernährungsberatung ist eine private Leistung. Sie erhalten eine Rechnung, die Sie bei Bedarf bei einer Tierkrankenversicherung einreichen können.

Sie möchten die Fütterung Ihres Hundes durchrechnen lassen?

Termin vereinbaren

Alle Preise im Überblick finden Sie auf der Preisseite. Wenn Sie aus einem der umliegenden Orte kommen, lohnt ein Blick auf unser Einzugsgebiet.